Bericht

Tabletop- und Strategiespieleverein Siemens Berlin

Vorbereitungen

Für mich begann dieses Turnier bereits Mitte August, nachdem wir uns im Verein auf den 18. und 19. November geeinigt hatten. Gleich am nächsten Morgen stellte ich also die Daten für das Turnier bei T3 ein und verschickte den Newsletter an alle Interessenten und früheren Turnierteilnehmer. Ich war natürlich erfreut, als bereits am selben Tag die ersten Anmeldungen eintrafen.
Danach ging es an das Schreiben der Regeln. Da zu diesem Zeitpunkt gerade die 7. Edition von Warhammer am Horizont erschien, uns aber noch nicht vorlag, konnten wir erstmal nur das Grundgerüst der Regeln aufstellen und die zeitliche Planung festlegen. Aufgrund der neuen Edition hatten wir uns auch dazu entschieden, diesmal bis auf die Szenarien keine weiteren Beschränkungen aufzustellen. Allerdings sollten außer regulären Armeebüchern keine weiteren Armeen zugelassen werden.
Nach dem Erscheinen der neuen Edition stellten wir dann auch die endgültigen Regeln und die Szenarien fertig.
So nun konnte das Turnier also beginnen.

Das Turnier

Am 18. November um 10 Uhr sollte es losgehen. Wie immer trafen sich die Vereinsmitglieder bereits um 9 Uhr um alles für das Turnier vorzubereiten. Doch auch dieses Mal gab es wieder ein paar Spieler, die unser Turnier nicht erwarten konnten und bereits vor der Orga eingetroffen waren.
Nachdem ein Großteil der Spieltische aufgebaut war schnappte ich mir den Rechner mit Zubehör und eröffnete den ersten offiziellen Teil des Turniers: die Anmeldung der immer zahlreicher eintreffenden Spieler.
Unser Ziel war es gewesen bei 50 Startplätzen zum ersten Mal über eine Spieleranzahl von 40 zu kommen. Und zunächst sah es auch so aus, als ob wir es diesmal schaffen könnten. Doch die letzten beiden Spieler angekommen waren, hatten wir es leider nur auf 37 Spieler geschafft. Allerdings hieß diese ungerade Zahl für Matthias Dittrich, unserem Ersatzspieler, dass er zunächst nicht mitspielen konnte.
Nachdem wir noch ein bisschen auf verspätete Spieler gewartet hatten, konnte das erste Spiel um 10:30 dann endlich beginnen.
An diesem Samstag wurden dann drei Szenarien gespielt, nämlich zunächst die "Zufällige Begegnung", "Magische Überladung" und "Kritischer Schaden". Alles in allem liefen die Spiele ordentlich und gesittet und, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, auch fast ohne größere Regeldiskussionen ab. Dank David Brune, der freiwillig den Computer übernommen hatte, konnte ich diesmal auch mitspielen. Dazu gibt es dann nachher mehr.
Am Abend hatten wir den Spielern die Möglichkeit angeboten noch mit in eine Pizzeria in der Nähe mitzukommen. Mit insgesamt 15 Leuten verbrachten wir dann einen angenehmen Abend bei gutem Essen und jeder Menge interessanter Gespräche.
Am Sonntag dann fanden die letzten beiden Spiele statt. Gespielt wurden die Szenarien "Durchbruch" und "Vernichtet sie Alle". Auch diesmal verlief alles einvernehmlich und ohne große Zwischenfälle. Bis auf die Tatsache, dass uns wieder einmal ein Spieler aufgrund von beruflichen Gründen abhanden gekommen war. Demnach kam dann unser Ersatzspieler doch noch zum Spielen.
Nachdem dann gegen 15:30 Uhr alle Spieler ihre Ergebniszettel abgegeben hatten, konnten wir auch kurz darauf zur Siegerehrung schreiten. Aber irgendwie hatte keiner so richtig Lust gehabt und auf einmal schauten mich alle an. Mit den Worten: "Dein Turnier, Deine Regeln, als mach auch die Siegerehrung" drückte man mir die Urkunden in die Hand und schob mich in die Richtung des großen Raumes, in dem die versammelten Spieler schon warteten. Also nahm ich meinen Mut zusammen und schritt mit erhobenem Haupt zur Siegerehrung.
Wie in jedem Turnier gab es einen Spieler, der von seinen Würfeln im Stich gelassen wurde. Als Trost dafür und für mehr Glück beim nächsten Mal bekam diesmal Patrick Dybowski einen Satz neuer Würfel.
Danach wurden die Preise für den Fairsten General und die am besten bemalte Armee überreicht.
Aus 36 Armeen wurden von der Jury 5 ausgesucht, die sich um den Titel der Best Painted Army streiten durften. Nachdem während der Mittagspause alle Spieler ihre Stimme abgegeben hatten, ging der Preis dann an Andreas Franz mit seinen Waldelfen.
Für den Preis des Fairsten Generals durfte jeder Spieler nach dem vierten Spiel eine Stimme für den fairsten Gegner und die beste Armeekomposition abgeben. Die höchste Kombination daraus würde den Preis erhalten. Der Fairste General des Turniers mit insgesamt 7 von 8 möglichen Stimmen wurde Tobias Pickenhagen mit seinen Waldelfen.
Zum Schluss folgte dann die eigentliche Siegerehrung.

Die kompletten Ergebnisse kann man auf der Turnierseite nach lesen.

Eine Schilderung meiner Turnierspiele erfolgt auf der nächsten Seite und natürlich gibt es auch noch Bilder zu bestaunen.