Bericht

Tabletop- und Strategiespieleverein Siemens Berlin

Das X Turnier: Das zehnte Siemens Warhammer Fantasy Turnier. Was für eine magische Zahl die 10. Und auch noch an so einem magischen Datum, dem 20.5 (20 * 5 gibt ja bekanntlich 100, was widerum 10 * 10 entspricht). 10 Helferlein bereiteten Alles vor, so dass es um 10 Uhr los gehen konnte. Endlich nach 10 Wochen Vorbereitung.

Im Vorfeld hatte es 10 wichtige Änderungen gegeben, zum Teil regeltechnischer aber auch organisatorischer Natur. So war zum Beispiel die Teilnahmegebühr auf 10 halbe Euro reduziert worden. Und es gab 10 Preise (4 Urkunden, 3 Pokale, 2 Miniaturen und eine Würfelbox).

Und für die die es bisher noch nicht gemerkt haben, sei es noch einmal betont: Dies war unser 10tes Warhammer Fantasy Turnier und wir sind stolz darauf.

Samstag: Der Samstag begann mit einem Klassiker, dem Schlauch Szenario. Man hasst es oder man liebt es. Das Aufstellen der Einheiten hintereinander in einem schmalen Schlauch sorgt für ein Spiel der ganz anderen Art. Und ausgerechnet zwei Neue, die das Szenario noch nie auf einem Turnier gespielt hatten, kamen als Sieger aus dieser Runde, Mathias Hirsch mit seinen Chaos Rittern und Thorsten Brix mit seinen Bretonen. Das sah ganz nach einem Turnier aus, wo die schweren Jungs einfach so durchmaschieren. Da hätten wir uns ja gleich die ganzen Regeln sparen können. Immerhin waren die großen Favoriten nicht vorne, was ja mal eine schöne Abwechselung ist.

Im zweiten Spiel, war die Magie abgeschwächt und es gab Bonuspunkte für den, der die größere Einheitenstärke an nicht fliehenden Modellen innerhalb von 12 Zoll des Monolithen hatte. Und plötzlich waren die Tiermenschen von Andrè Dittrich ganz oben. Das sah ganz nach einem Turnier aus, wo die mit den vielen Plänklern einfach so durchmaschieren. Da hätten wir uns ja gleich die ganzen Regeln sparen können. Immerhin waren die großen Favoriten nicht vorne, was ja mal eine schöne Abwechselung ist.
Und trotz des Durchmarsches der Plänkler verschwand Gregor Flenz mit seinen Echsenmenschen klamm heimlich vor dem dritten Spiel. Wahrscheinlich hatte er die falschen Plänkler dabei. So kam Renè unser Ersatzspieler doch noch zum Einsatz.

Im dritten Spiel, ging es darum den Gegner unter 25% der ursprünglichen Anzahl von Figuren zu bringen. Regelbedingt endete beinahe die Hälfte aller Spiele mit einem 20 zu 0. Und richtig, die Bretonen übernahmen nun die Führung, schnell und hart zuschlagend, waren sie nicht zu stoppen. Das sah ganz nach einem Turnier aus, wo die Bretonen einfach so durchmaschieren. Da hätten wir uns ja gleich die ganzen Regeln sparen können. Immerhin waren die großen Favoriten nicht vorne ... . Stimmt ja gar nicht. Stefan Leipnitz war inzwischen auf dem dritten Platz angelangt. Unterdessen fand nahezu völlig unbemerkt an Tisch 13 ein Spiel zwischen Goblins und Dämonen statt, das mit einem Unentschieden endete, weil genau ein Dämon zu wenig in seine Heimatdimension zurückgeschickt wurde.

Mit 3 Spielern unter den Top Ten, Moritz Hampel auf dem 4ten, Matthias Dittrich auf dem 5ten und Robert Fiebranz auf dem 8ten Platz, endete der Tag auch für den Club viel versprechend.

Sonntag: Beim Durchbruch gewinnt, wer die meissten Truppen in die generische Aufstellzone bringt. Um das Ganze noch etwas zu variieren gab es noch in jeder Runde wechselndes Wetter. Und weil es ja darum ging möglichst schnell, möglichst weit zu kommen, waren am Ende die mit den kürzesten Beinen vorne. Nämlich die Slayer von Alan Kunz gefolgt von den Goblins von Marcel Brix. Und wer sich die Listen der beiden anschaute wusste dass dies eins der Turniere war, wo die bärtigen Listen durchmarschieren. 6 Dammaz Drengi auf der einen und 15 (fünfzehn, fünf und zehn, drei mal fünf, fünfzehn) Fanatics auf der anderen. Dass die beiden im nächsten Spiel gegeneinander spielen würden, war nur gerecht. Und Stefan Leipnitz immer noch in Lauerstellung auf Platz 4 nur 9 Punkte hinter dem Ersten und einen Punkt hinter dem Zweiten.

Im letzten Spiel zählten nur aus dem Spiel genommene Modelle, alles andere wurde ignoriert. Der Erste spielte gegen den Zweiten und der Dritte gegen den Vierten, eine echte Endrunde also. Und die 15 Fanatics schafften es die 6 Dammaz Drengi zu besiegen. Aber das Spiel endete "nur" 16 zu 4. Die Chance für Stefan Leipnitz. Ein 18 zu 2 würde ihm genügen um sich den Sieg wieder einmal unter den Nagel zu reisen. Und es wurde ein 20 zu 0. Gegen ihn. Marco Keeren schlug ihn vernichtend und übernahm die Tabellenführung und somit den Turniersieg und nur, weil Marcel Brix im dritten Spiel einen Dämon zuwenig abgeräumt hatte. Hatte ich nicht gleich gesagt, dass die Dämonenlisten einen Durchmarsch machen würden und wir uns die ganzen Regeln hätten sparen können ? Immerhin waren die großen Favoriten nicht vorne, was ja mal eine schöne Abwechselung ist.

Und der Club ? Nun ja Platz 4 für Moritz Hampel, Platz 6 für Robert Fiebranz und Platz 9 für Robert Petersen, sind viel versprechend, bestenfalls.

Einen hab ich noch, wie Otto immer sagt:

Das Turnier war ein voller Erfolg und das war im Wesentlichen Sascha Möllers Verdienst. Er hat das Turnier organisiert, die Regeln gemacht, die Anmeldungen entgegengenommen, die Spiele eingegeben und was weiss ich nicht noch alles. Danke Sascha.

mfg
SH

Ach ja, ein paar Bilder gibt es auch.